DIE FAMILIENKÜCHE

Die eine Grundsoße

25 Minuten4 Portionenab 1 Jahrglutenmilcheiweiss (laktosefrei)
Ein dampfender Topf steht auf einem langen Tisch im Obstgarten, warmes Abendlicht und weiche Wolken.

Für wen diese Rezeptur gedacht ist Für Familien mit Kindern ab 1 Jahr, 4 Portionen, etwa 25 Minuten.

Diese eine Soße wird zur Basis für Lasagne, Gratin und Nudelauflauf. Sie gelingt mit einer klassischen Mehlschwitze und laktosefreier Milch, bleibt cremig und schmeckt mild. So bekommen Sie ohne Laktose die gleiche Konsistenz wie in der klassischen Küche.

Zubereitung

  1. Die laktosefreie Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.
  2. Das Mehl dazugeben und etwa 2 Minuten anschwitzen, bis die Mischung leicht duftet und nicht bräunt.
  3. Die laktosefreie Milch nach und nach angießen und dabei kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
  4. Die Soße bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln lassen, bis sie cremig bindet.
  5. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.

So geht die Tausch-Variante

Ursprünglich kochen Sie diese Soße mit Butter und Vollmilch. Butter ist von Natur aus laktosearm und bei einer Laktoseintoleranz meist gut verträglich, sie kann also bleiben. Möchten Sie auf tierisches Fett verzichten, ersetzen Sie die Butter durch Margarine. Die Vollmilch tauschen Sie einfach 1:1 gegen laktosefreie Milch. Der Geschmack bleibt fast gleich, weil die laktosefreie Milch durch den gespaltenen Milchzucker nur leicht süßer schmeckt. Die Bindung und die cremige Textur verändern sich nicht.

Aufbewahren und Vorbereiten

Die fertige Soße hält sich im Kühlschrank 2 bis 3 Tage. Zum Einfrieren füllen Sie sie in ein Gefäß und lassen sie vollständig abkühlen. Im Gefrierfach bleibt sie etwa 3 Monate haltbar. Zum Auftauen erwärmen Sie sie langsam in einem Topf und rühren sie mit dem Schneebesen glatt.

Allergen- und Alters-Hinweis

Die Soße enthält Weizenmehl und damit Gluten. Für eine glutenfreie Variante ersetzen Sie das Mehl durch glutenfreies Mehl. Als Milchprodukt ist die Soße laktosefrei, sie enthält aber weiterhin Milcheiweiß und ist daher für eine Kuhmilchprotein-Allergie nicht geeignet. Laktosefrei heißt nicht milchfrei: Milcheiweiß bleibt ein Allergen. Wenn Sie eine Kuhmilchprotein-Allergie vermuten, besprechen Sie das mit Ärztin oder Arzt.

Bei Unsicherheiten zur Verträglichkeit Ihres Kindes fragen Sie Ihre Kinderarztpraxis.

Kosten pro Portion: 0,40 € · Getestet: 24.08.2026

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